Zusammenfassung
Lateinamerikanische Gesellschaften sind seit Langem durch extreme soziale Ungleichheiten gekennzeichnet. Unterschiedliche Wirtschaftsmodelle haben die Beharrungskraft dieser Disparitäten ebenso wenig berührt wie verschiedene politische Regime. Auch die seit mittlerweile drei Dekaden regierenden Demokratien konnten hier bisher keine nennenswerten Erfolge erzielen.
Der Band spürt unter Verwendung neuester Daten und Kenntnisse sowie dem Einsatz neuer methodischer Konzepte der bemerkenswerten Beharrungskraft dieser Ungleichheiten nach. Er betrachtet die Partikularitäten der Region aus verschiedener Perspektive und diskutiert die Frage, ob die Ungleichheiten primär als Ausdruck von politischen und ökonomischen Defiziten verstanden werden sollten, oder stattdessen sogar Ausdruck sehr erfolgreicher Politiken sind. Dazu werden von versierten Kennern verschiedene Analysen aus den Feldern vorgestellt, die die Zukunft Lateinamerikas am stärksten prägen werden.
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